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Zweyte Abtheilung, Zweyter Band (1792)
Entstehung
Seite
146
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nicht abhalten ließ mit der Arbeit unter seinen Augenforksahren zu lassen, bis daß alle diese Quetschungenaufgiengen, so wurden feine beiden Fuße bald nur eineeinzige Wunde. Er mußte sich also niederlegen unddie Füße verbinden lassen; jezt befahl er, man solltein meiner Gegenwart den Verband abnehmen,da-mit ich sähe," sagte er,daß er nicht zur Unzeitden Weichling machte." Ich war weit entfernt vondiesem Gedanken, und wenn ich ihm etwas Schuldgab, so war es, daß er das Gegencheil zu weit getrie-ben halte. Er schien meine Meinung zu errathen;denn er sagte mir, um sich zu entschuldigen, er hätte espöthig geglaubt, diese Arbeit zu unternehmen, undselbst zu betreiben, weil sie ihm einen Vorsprung vonzwcy Tagen vor der Stadt gäbe; ich sollte ihn nichteher verdammen, als bis ich das Werk gesehen oderwenigstens daö Unheil derKenner gehört halte, die aufseinen Befehl es jezt besichtigten, und um fünf Uhr zu-rück kommen würden.

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Ich nutzte diesen Augenblick, wo ich mit dem Kö-nig allein war, um ihm von meiner Reise Rechenschaftabzulegen; er hatte mir einen Polster herein bringenlassen, auf dem ich neben seinem Lager kniete, und umDas, was ich gethan hatte, zu bestätigen, ließ er so-gleich durch Beaulieu-Ruse drey Briese schreiben. Dererste war an den Kanzler gerichtet, und betraf die Je-suiten ; er enthielt weiter nichts, als waö ich ihm schonvorher gesagt hatte. In dem zweiten schrieb er demHerrn von Q, er wolle, daß man dem Erzbischof vonGlaSgou den ruhigen Genuß der beiden einzigen Ab-teien, die er in Frankreich hatte, lassen sollte, und zu-gleich rechtfertigte er die bisherige Aufführung desselbendurch die Dankbarkeit gegen seine Wolthäterin. Derdritte Brief wurde im Namen des Staats-Sekretairs

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