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»Md seiner Frau zu unterrichten. Ihr Haus war derSammelplatz aller Feinde des Königs, so wohl dererdie zu der Ligue, als derer die zu der spanischen Parteygehörten. Es vcrgieng keine Nacht, ohne daß hier ge.Heime Beratschlagungen gegen den Vortheil und denDienst des Königs gehalten wurden. Unterdessen, bisich mit ihm über die Mittel, diese häßliche Kabale zuzerstören, Abrede nehmen konnte, stellte ich den Herrenvon Chivcrny, Ponc-carre, Bellievre und Maiße vor,sie könnten nicht sorgfältig genug alle Bewegungen die-ser unruhigen Köpft auszuforschen suchen, und ich trugdieses noch besonders dem Letztem auf, dessen Thälig-keie mir bekannt war.
Ich wendete mich mit vorzüglicherAufmerksamkeitzu der Sache der Jesuiten, deren Prozeß jezc vor demParlamente geführt und von der Universität und denPfarrern zu Paris lebhaft betrieben wurde, welche ih«uen Schuld gaben, daß sie den Unterricht der Jugendund die Leitung der Gewissen ganz an sich gezogen hat«ten, sie als eine dem Staat gefährliche Gesellschaft vor-stellten, und verlangten, daß sie als solche aus allenFranzösischen Landen verbannt werden sollten. Eswar nichts weniger als gewiß, daß alle diese Gegnerder Gesellschaft den Sieg über sie, womit sie sich schmei-chelten, davon tragen würden, selbst wenn auch dasAnsehn des Königs nicht dazwischen getreten wäre.Die Jesuiten hatten sich bey dieser Gelegenheit gewal-tige Mühe gegeben, und die Sache war so gut singe-richtet, daß auch ohne den Pabst, ohne Spanien undihre Gönner bey-cher Ligue zu rechnen, deren Anzahlnicht geringe waren, sie die Hälfte der Parlementöglie-der auf ihrer Seite hatten, welche öffentlich sich für siebewarben. Die Sache war den angesehensten Sach-waltern übergeben, Durtt und Versoris .sprachen für