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Zweyte Abtheilung, Zweyter Band (1792)
Entstehung
Seite
140
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um mich zu bewegen, sie zu unterstützen, blos solcheGründe an, die aus der gesunden Politik und demVortheil des Königs bergenommen, und so wichtig wa-ren, daß ich nicht umhin konnte, zu gestehen, die Krank-heit habe seine Geisteskräfte nur da geschwächt, wo vonseiner eignen Person die Rede war. Alles, was ich indieser Sache gechan habe, war eine Folge der sehr ver-nünftigen Betrachtungen, über die Gefahr, in den jetzt-gen Umständen diese ganze Gesellschaft auö Frankreichzu verbannen, auf welche der Kardinal mich führ-te. Man wird bald sehen, daß nichts geringeres alsdas im Werke war.

Noch eine vierte Sache, die er mir empfahl, war,den alten Erzbischof von Glasgow in Schottland, dener so sehr liebte .und verehrte, daß er ihn seinen Ver-wandten nannte, gegen den Ober-Aufseher der Finan-zen, Herr von O. zu unterstützen. Dieser Erzbischofführte den Namen Bechune. Da er sähe, daß seineWolthaterin, die Königin von Schottland, todt war,so wünschte er weiter nichts, als die wenigen Tage,die er noch zu leben halte, fern von seinem Vaterlandein Ruhe hinzubringen, aber er harre an dem Oberauf-seher einen Feind, der ihn unaufhörlich verfolgte, undes daraus angesetzt zu haben schien, ihn aus Frankreichzu verjagen. Ich habe nie die Ursach genau erfahrenkönnen; vielleicht war es die Anhänglichkeit, die dieserPrälat jederzeit dem Guisischen Hattse bezeigt hatte,weil die Königin von Schottland auS dieser Familiewar. Der Kardinal von Bourbon sagte, seine Freund-schaft für den Erzbischof wäre der einzige Grund, wa-rum der Herr von O ihn haßte; und es ist auch wahr,daß, so oft er sich für den alten Prälaten bey dem Ober-aufseher verwendet hatte, dieser immer' nur um destoeifriger zu dem Verderben desselben bemüht schien. Ec

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