sen und der Anzahl der Soldaten, die seine Besatzungauömachen sollten, so karg gewesen, daß er gezwungenwurde, den Platz weit eher, als er gesollt hätte, zuübergeben, und sich also durch seinen Geitz zu Grundegerichtet sähe.
Um daZ Widervergeltungs - Recht auSzuüben,rückte der König nun vor Laon. Er wußte wohl, daßdie Ligue diesen durch seine Lage und seine VestungS-werke schon so starken Ort so in Stand gesetzt hatte,daß er jedem, der eö wagen würde ihn anzugreifen,trotzen könnte. Ein gewisser du-Bourg, einer derbesten und erfahrensten Offiziere unter den Feinden warGouverneur desselben, und der zweite Sohn des Her-zogs von Mayenne, der Graf von Sommerive hattesich an der Spitze eines zahlreichen Adels darin einge-schlossen. Aber Heinrich bedachte, daß er bey dieserGelegenheit seinen Kriegsruhm, dem er schon so man-chen glücklichen Erfolg schuldig war, zu behaupten hät-te, und versäumte an seiner Seite keine Sorge undkeine Vorsicht, umseine Unternehmung durchzusetzen.
Ich begleitete ihn mit Vergnügen zu dieser Bela-gerung, und wurde dabey nach meinem Geschmack an-geftellt; denn ich bekam zugleich mit dem alten de Born,der als General-Lieutenant von der Artillerie in Abwe-senheit des Feldzeugmeisters, Grafen von Guiche, denOberbefehl darüber hakte, und der es zufrieden war,mich zum Gehülfen anzunehmen , die Aufsicht über eineBatterie von sechs Kanonen. Kaum aber hatte ichmein neues Amt angetreten, so mußte ich es schon wie-der verlassen., Der König erfuhr durch die Briefe,die er von Paris erhielt, daß der Graf von Auvergnemit seinem Stiefvater d' EntragueS jene Jntriguen an-gefangen hätte, die ihn nachher beynahe auf das Schaf-fst führten, und daß Paris sich mitUebeigefinmen und