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Ich trat zu dem Admiral, der den Baron vonMedavy und den Presidenten von Broquemare beysich Hütte, und sagte ihm nach den gewöhnlichen Höflich-ketten, da der König jezt ein guter Katholik wäre, sosey eö billig, daß VillarS ihm Beweise seines Eifersgäbe. Er antwortete mir, er wäre schon im Herzender^treuste Diener seiner Majestät; es fehlte nichtsmehr, um dieses auf die auffallenste Art bekannt zumachen, als daß er die weiße Scherpe trüge, und ersey bereit sie von mir zu empfangen. Ich zog eine ausmeiner Tasche, und VillarS hakte sie kaum umgehan-gen, als er vergaß, daß er seine Worte hatte abmessenwollen, und mit einem Ausbruch von EnthuiiaömuS,der ganz in seinem Characcer war, schrie: „Fort, zum„Teufel! die Ligue ist jezt, daß Jedermann schreie;" Es„lebe der König!" Das tiefe Stillschweigen, wel.cheS bey unfern ersten Reden in der ganzen Versamm-lung geherrscht hotte wurde bey diesen Worten durcheinen allgemeinen Zuruf, Es lebe der König! ,unterbrochen; und in dem Augenblick entstand aus die-sem Geschrey, auö dem Geläut der großen Glocke undaller klebrigen, und der Abfeurung der ganzen Artille-rie sowohl auf dem Fort als an verschiednen Orten derStadt, ein solches Getöse, daß es wohl hatte Furchteinjagen können, wenn das Gefühl der Freude dasüberall herrschte, erlaubt hätte zu bemerken, daß in derganzen Stadt kein Haus war, welches nicht zitterte.„Dieser Ton der Glocken," sagte ich zu dem Gouver-neur, „erinnert uns, daß wir in der Kirche unsrer Frau„Gott Dank sagen sollen." Das TeDeum wurde fei--erlich darin gesungen, und nachher eine Messe gelesen,bey deren Anfang ich mich entfernte. Sobald sie zuEnde war holte mich VillarS in seinem Wagen ab undführte mich zu einem prächtigen Gastmahl, zu welchemdie höchsten Gerichtshöfe, die Offiziere und die Beam-, trn