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sin gekommen, weil meine beständigen Geschäfte michabhielten, und ich kannte sie genug um voraus zu sehen,daß, auf welche Art ich es auch anlegke, meine fleißigenAufwartungen bey ihr ohnfehlbar in ihrem von Natur
zuvor kommen mußte. Dazu bediente ich mich der^ beiden du Perron, welche beide, und besonders der jung»ste, wie ich wußte, sich kein Gewisien daraus machten,MW aus Unkosten eines Geheimnisses bey den Großen sicheinzuschmeicheln. Ich stand mit dem Jüngern nichtUnz» in so genauerVerbindung als mit dem Bischof von Ev-l«>j reux, aber man wagt nichts, wenn man auf die guteickiy Meinung rechnet, die Jedermann von seinen eignen
Mi Verdiensten hat; in diesem Punkt sind die Menschen
i wll» stets geneigt, sich durch ihre Einbildung hinter das Licht
führen zu lassen. Ich suchte also den jungen du Per»ron auf; ich schmeichelte ihm, und zog ihn durch falsche«Ä Vertraulichkeiten ganz auf meine Seite; Er sah sichM« als einen Mann von Wichtigkeit an, und glaubte ausEitelkeit alles, was ich ihm sagte. Sobald ich ihn vonseiner Eigenliebe berauscht sah, sagte ich ihm mit allenZeichen der vollkommensten Aufrichtigkeit, und unterdem eidlichen Siegel einer Verschwiegenheit, die ichgar nicht wollte, daß er sie mir halten sollte, daß derKönig mir seine Absichten wegen der Prinzessin anver-trauet hätte. Er wäre nehmlich entschlossen sie mit demGrafen zu vermählen, daß aber einige kleine Schwie-rigkeiten, die noch erst beygelegt werden müßten, ihnabgehalten hätten, seinen Willen darüber öffentlich be-kannt zu machen. Nach meiner Rechnung gab ich duPerron nur zwey Tage, um sich einer so schweren Bür-
argwöhnischen Geiste sogleich einen Verdacht erweckenmüßten, der sie gegen alles, was ich ihr sagen oder an§ stx gelangen lassen könnte, mißtrauisch machen würde,fk Ich suchte es daher so einzurichcen, daß sie mir selbst
de zu entledigen, und meine Neuigkeit bis an die Prin-
Zessin
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