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Zweyte Abtheilung, Zweyter Band (1792)
Entstehung
Seite
93
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zurück zu erhalten zu suchen; damit der König, sobalddiese Schwierigkeit gehoben wäre, seinen Entschluß,dem Herzog von Moncvenfier in Allem zu willfahren,durchsetzen und all sein Ansehn anwenden könnte» ihmdie Prinzessin in die Arme zu l efern. Er wünschte da-durch sich endlich einmal von der Furcht befreiet zu sehn,daß ihre Heirath mit dem Grasen von Soiffons den-noch zu Stande käme» welche, wenn sie auch gleich nureine geheime Verbindung wäre, ihn doch nicht wenigerin Verlegenheit gesetzt haben würde, weil der Graf, in-dem er sich wieher seinen Willen zu seinem Erben mach-te, sich seiner eignen Güter gegen ihn selbst hätte be-dienen können. Wenn in dieser Ehe Kinder erzeugtwürden» wie man doch gar nicht daran zweifeln konnte,so war dieses ein andrer Grund zur Unruhe für denKönig, da er selber keine harte.

überfiel mich ein Zittern, da er mir diesen Be-fehl gab. Ich wollte ihn noch daran erinnern, daßVillarö sowohl, als Midavy und verschiedne andreGouverneurs in der Normandie sich auf immer mit denFeinden verbinden würden, wenn ich nicht schnell nachdiesen Orten eilte. .Aer es war einmal beschlossen.Der König hörte mich gar nicht an, und gestand mirweiter nichts zu, als was ich verlangen mußte, wennich irgend hoffen wollte, mein Geschäft glücklich auözu-richten; daß er nehmlich nicht den geringsten Anlaft zudem Verdacht geben wollte, als hatte Er mir diesenAuftrag gegeben, und daß die Wahl der Mittel vonmir abhangen sollte.

Sobald ich allein war, und überdachte, was miraufgetragen war, so gestehe ich, daß ich mich in deräußersten Verlegenheit befand. Wie ich die Gemüthö-art der Madame Catherine kennte, der ich diese Schriftentreißen sollte, fühlte ich wohl, daß alle menschliche Be-redt*