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Zweyte Abtheilung, Zweyter Band (1792)
Entstehung
Seite
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von Rossny, nach diesem Ort zu kommen, weil ich sievon da nach Mante zurück führen wollte» Sie erwar-tete mich vergebens. Zwey Tage vorher, ehe ich dieseMusterung halten sollte, bekam ich neue Briese von derFrau von Suriierö und Lasont, welche mir schrieben,unser Mann nehmlich Villars) sey besänftigt, und<S hindere uns nun nichts den vorher abgebrochnenPlan wieder aufzunehmen. Dem König schien dieseSache wichtig genug, um sie keinen Augenblick zu ver-schieben. Der Graf von Chaligny war mir einemPaßporr nach Paris bey der rmee angekommen, undhatte den König gebeten, ihm einen sichern Edelmannmitzugeben, um ihn nach dieser Stadt zu führen. Sei-ne Majestät hielt es für gut, daß ich mir diese Gele-genheit doppelt zu Nutze machen sollte, um die Gesin-nungen des Herzogs von Mayenne und der Ligue ge-nauer kennen zu lernen, und um sicher nach Rouen zukommen.

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Ich begleitete also den Grafen von Chaligny bisnach Paris, wo ich eine Unterredung mildem Herzogvon Mayenne hatte, und mich dann über Louviers zudem Herrn von Saint-Bonnet, zwey Meilen vonRouen begab. Von hier aus gab tch unfern Mittels-männern Nachricht von meiner Ankunft, und wurdedarauf in der Nacht nach dem folgenden Tage abgeholtrrr.d in das Schloß Samte - Catherine geführt, wo derKapitän Bonifaz in Erwartung des Admirals von Vil-lars mich empfteng und prächtig bewirthete. VillarSselbst kam den Abeno in Begleitung eines einzigen La-kaien, sowie auch ich nur Einen Kammerdiener beymir har-e. Wir giengen erst nach einer zweystündigenUnte redung auseinander, wobey ich über seine Gesin-nungen völlig zufrieden zu seyn Urjach hatte. DieseUnterredung gieng mit dem größten Geheimniß zu.

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