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Zweyte Abtheilung, Zweyter Band (1792)
Entstehung
Seite
86
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Worte wieder Muth zu macken suckt. Wie er sieht,daß er durck Güte nichts vermag, setzt er ihm denDolch in den Nacken und zwingt ihn, weiter zu steigen;hätte er nicht gehorcht, er würde ihn erstochen und insMeer gestürzt haben. Mit aller der Muhe und derArbeit, die man nur ersinnen kann, erreichte endlich derHausen kurz vor Tags Anbruch die Höhe des Felsen,wurde durch die beiden Soldaten in das Schloß gelas-sen, und sieng sogleich an, die Posten und die Wacheohne Barmherzigkeit nieder zu metzeln. Der Schlaflieferte fast die ganze Besatzung in die Hände der Fein-de, welche alles, was Widerstand thun wollte, nieder-hieben, und sich des Forts bemächtigten.

Bois-Rose'gab sogleich dem Admiral von Vil-lars von diesem beinahe unglaublichen Erfolg Nachricht,und glaubte, daß die geringste Belohnung, die er er-warten konnte, doch wenigstens daö Gouvernement die-ser Euadelle sryn würde, daö er so gur verdient hatte.Aber er erfuhr, daß Villarö, oder vielmehr der Kom-menthur Grillon willens wäre, es ihm zu nehmen. Inder ersten Aufwallung des Zorns über diese Ungerech-tigkeit überlieferteer daö SchloßFeScamp dem Könige,desien Bekehrung ihm eben bekannt geworden war. Sobald Villarö das erfuhr, brach er die Unterhandlungab, welche er derFrau von Simiers und safont erlaubthatte, in seinem Namen anzusangen, und ließ FeS-eamp einschließen. Bois-Rose', der sich zu schwachfühlte, rufce den König zu Hülfe, welcher auch sogleichgegen Dieppe zu marschirte, und bey Saint-Valeryin Caux feinen Posten nahm. Die drey Monathe desWaffenstillstandes waren zu Ende, als diese Feindsee-ligkeuen geschahen, clber der König hatte eingewilligt,ihn auf zwey Monathe zu verlängern, weil der Herzogvon Mayenne ihm vorstellen ließ, daß er mehr Zeit be-

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