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Zweyte Abtheilung, Zweyter Band (1792)
Entstehung
Seite
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genommen wurden. Die Seite des Forts, die nachdem Meer geht, ist ein 6oo Fuß hoher Felsen, der jähweggesprengc ist, und dessen Fuß das Meer beständigin einer Höhe von ungefehr zwölf Fuß bespühlt, aus-genommen vier oder fünf Tage des Jahrs, wo wäh-rend der Zeit der Ebbe die See den Fuß dieses Felsen-ufers nebst einer Sandbank von fünfzehn bis zwanzigKlaftern etwa drey oder vier Stunden blos läßt. Bois-Rose', der jeden andern Weg, eine Besatzung zu über-fallen, die bey der Bewachung eines neu eroberten Pla-zes sehr auf ihrerHuc war, versperrt sah, zweifelte nicht,daß er seinen Zweck dennoch erreichen würde, wenn er«6 möglich machen könnte, ihn von diesem Ort, denJedermann für unzugänglich hielt, anzugreifcn. Eskam jezt nur darauf an, dieses ins Werck zu richten,und wir werden sehen, wie er es anfieng.

Er hatte ein Signal mit den zwey Soldaten ab-geredet, und einer von ihnen erwartete ihn beständigauf der Spitze des Felsen, wo er die ganze Zelt derEbbe sich aufhielt. Bois-Rose machte sich eine sehrfinstern Nacht zu Nutze, kam mit 50 entschlossnenund unter den Seeleuten ausgesuchten Soldaten, undlandete mit zwey Schaluppen am Fuß des Felsens.Er hatte sich mu einem starken-Tau versehn, welchesso lang war als die Höhe des Felsen, und worin er ingewisser Entfernung hakte Knoten schlingen und kurzeQuerstabe durchstecken lassen, um sich mit Händen undFüßen anhalten zu können. Der Soldat, der obenWache hielt, und seit sechs Monarhen das Signal er-wartete, warf, so bald er es erhalten Hatte, von derHöhe des jähen Absturzes ein Seil herunrer, an welcheBois-Ross-'s Leute das Thau fest banden; die Oberenzogen daran hinauf und bevestigren es in einerSchießscharte an einem starken Querbaum, den sie durch

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