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Zweyte Abtheilung, Zweyter Band (1792)
Entstehung
Seite
81
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Comte-Robert, Melun, und zulezt nach Meulan undFontainebleau machte. Die Mönche hauptsächlichhaben sich hier einen Schandfleck zugezogen, den sie soleicht nicht abwaschen werden. Zu Melun wäre Hein-rich bald durch die Hand der Wachenden umgekommen,welche die Jesuiten und Kavuziner allenthalben anstell-ten. Unter andern Warnungen, die er darüber erhielt,erfuhr er auch, daß einer dieserBölewichrer, in der Ab-sicht ihn aufzusuchen und zu ermorden, von Lion abge-reiset sey. Zum Glück entdeckte er vorher noch seineAbsicht einem Priester in der Beichte, der, erschrockenüber diesen Wahnsinn, einem Edelmann zu Lion da-von Nachricht gab. Dieser reifete in größter Eil ab,um dem Mörder zuvorzukommen, und beschrieb ihndem Könige so gut nach dem Gemählde, daö ihm derLioner Priester von ihm gemacht hatte, das er zu Me-lun mitten unter seinem Haufen erkannt wurde; er ge-stand sein Verbrechen, und empfing die Strafe dafür.Der König schämte sich für seine Feinde über eine Bos-heit, die den Grund ihres Herzens so deutlich entdeckte.Er war natürlich über alle diese Unternehmungen gegenseine Person beunruhigt und die Vorsicht, die er des-wegen gebrauchen mußte, legte ihn einen unangenehmenZwang aus; über beides beklagte er sich oft gegen mich»

wM würde sich glücklich geschätzt haben, wenn die

tzr* Aufführung der Katholiken an seinem Hofe ihn wenig«stens sthxx Betragen der Ligue hätte trösten kön-h!^' nen; aber die Religionsveränderung des Königs hatteauf sie nicht mehr Einfluß gehabt als aus die andern,fle glaubten sich darum nicht weniger berechtigt, ihnnach allen ihren Launen zu beherrschen. Sie nahmenh es sehr übel, daß er nicht alles Verkehr mit seinen al-^ ^ ten protestantischen Dienern abgebrochen hatte, und leg-ten ihre Unzufriedenheit öffentlich an den Tag, wenn er^ N. Denkwürdige. U. L>. F nur

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