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Zweyte Abtheilung, Zweyter Band (1792)
Entstehung
Seite
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Denis ein Spanier angekommen, der wichtige Aufträgevon Mcndoza, und Befehl von demselben hätte, sichgrade zu an mich, als an den einzigen Mann zu wen.den, dem die Vorschläge bekannt wären, welche er schonvor langer Zeit in Bearn dem Könige durch den Koni-menthur Moreau und den Vikomte von Chaup gcthanhätte. Dieser Spanier, welcher Ordognös oder Nug.neö hieß, war Bedienter bey d'Entragues gewesen,und von ihm zu Mendoza gekommen. D' EnrragueSstand durch ihn mit dem Spanischen Gesandten beyder Ligue in Verkehr. Dieß alles erfuhr ich von die-sem Menschen durch d'Entragues wahre oder falscheErzählung. Ich traute diesem Spanischen Abgcschick.ren nicht sehr, und d'Entragues, dessen Verwirrung,stiftenden Geist ich kannte, nicht viel besser. Ich em-pfieng ihn daher ziemlich kalt, weil ich nicht zweifelte,daß dieß ein Spanischer Kunstgrif sey. Aber d' Entra.gueö schien es so übel zu nehmen, daß ich in seineTreue einen Verdacht setzte, und sprach soviel von derRedlichkeit seines Nugnöö, daß ich endlich einwilligte,ihn noch denselben Abend zu sehen. Der König, demich davon Nachricht gab, dachte eben so darüber, dochbefahl er mir, den Abgeschickten anzuhören.

D'Entragues ermangelte nicht, in Begleitungseines Spaniers sich einzustellen, welcher, nach langenweitschweifigen Vorreden von der Freude des Spam«scheu Hofes über die Abschwörung des Königs, undeiner Menge Versicherungen von gutem Willen, dieich eben nicht Urfach hatte, für sehr aufrichtig zu hal.ten, endlich damit herausrückte, er hätte den Auftrag,eine Heirath zwischen dem König und derInfanrin, untznoch andre Artikel vorzuschlagen, die er aber nur alleindem König selbst entdecken könnte, weswegen er michbäthe, ihn demselben vorzustellen. Da Heinrich ihn

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