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nung war daher, man sollte auf das Verlangen derAb»geordneten gar nicht achten, weil der, welcher sie schick«te, auch noch nach der Religionsveränderung des Kö-nigs in seiner Empörung beharrte. Ungeachtet es bil-lig war, den Herzog von Mayennc nicht mit den Pa-risern zu verwechseln, so sah ich doch den Augenblick,wo diese Meinung durchgehen )vürde, und sie konntenicht andxrö als viel böses stiften. Ich nahm also dasWort, und bestand so fest darauf, daß es der größteVortheil des Königs sey, das Volk, das schon vonseinen ersten Verirrungen zurück gekommen sey, dieSüßigkeit eines Friedens genießen zu lasten, welcher«S noch immer mehr für ihn einnehmen würde; daß ecerklärte, er gebe ihnen den gebetnen Stillstand, dochnur auf die Monache August, September und Oktober.
Gleich am folgenden Tage ströhmte der PariserPöbel nach Saint Denis. Der König zeigte sich ver«schiedne male dem versammleten Volk. Er wohnteöffentlich der Messe bey. Ueberall, wohin er sich wen-dete, war daö Gedränge so groß, daß es zuweilen ganzunmöglich war durch zu kommen. Alle Augenblickehörte man von einerMillion Stimmen aufEinmal dasGeschrey : Es lebe der König! Alle Welt kehrte durchsein gutes Ansehn, seine Freundlichkeit und das ihmnatürliche leucseelige Wesen bezaubert zurück. „Gvttsegne ihn!" ruften sie, mit Thränen in den Augen,„und gebe, daß er bald in unsrer Kirche zur lieben„Frauen dasselbe thun möge." Ich ließ den Königdiese Gesinnung des Volks gegen ihn bemerken; beyseinem zärtlichen Gefühl konnte er diese Auftritte nichtohne lebhafte Bewegung mit ansehen.
Die Spanier nahmen zu ihren gewöhnlichen Fein-heiten ihre Zuflucht. D' Encragues kam eines Mor-gens zu mir, und sagte mir, es wäre so eben zu St.
Denis