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Nutzen seyn, hier eine Anmerkung über Spanien zumachen; daß nehmlich dieser Hof, ob er gleich, sowohlbey Lebzeiten als auch nach dem Tode Katharinens vonMedicis, tausend verschiedne Maschinen in Bewegungsetzte, ob er gleich jedesmal, so oft er es für gut hieltum von den Trennungen, die Frankreich beunruhigten,Vortheil zu schöpfen, sich zu einer andern Parcey schlugund ein neues Interesse annahm, doch nie sich zu denReformirten gewendet hat. Er har oft und laut dieVersicherung gegeben, daß er nie den entferntesten Ge-danken gehabt habe, ein Bündniß mit ihnen zu suchenoder nur zu dulden. Aus eben diesem Widerwillenhaben die Spanier stets der neuen Religion standhaftden Eingang in ihre Staaten verwehrt; und der Grunddazu läßt sich bloS in den republikanischen Grundsätzensuchen, die man den Hugenotten Schuld giebk.
Der König, der sich immer mehr überzeugte, daß,um allen Saamen der Trennung in seinem Reiche zrrersticken, er keiner der verschiednen Faccionen Ursachgeben dürfe, sich zu rühmen, daß sie über seine Gewaltgebierhen könnte, und daß er, um alle Parteien zu un-terjochen, sich mit keiner vereinigen müsse, verwarfstandhaft die Anerbiethungen Spaniens und die, welcheihm der Herzog von Mayennezu demselben Ende thu»ließ. Zu gleicher Zeit aber zeigte er sich bereit, sichmit jedem der Anführer, und jeder Stadt von der Ligue,weiche sich ihm ergeben würde, zu vergleichen, und sienachdem Verhältniß ihres Zuvorkommens und ihrerDienste zu belohnen. Ben diesem klugen Mittelwegebeschloß er zu bleiben. Obgleich seine lezte Handlungihn zum Iseligionsvcrwandten dersigue gemacht hatte,so dauerte doch sein Widerwille gegen den Geist dieserFarcion und die Maximen, nach der sie jederzeit ge-handelt hatte, mit gleicher Stärke fort. Der bloße
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