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Zweyte Abtheilung, Zweyter Band (1792)
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Schritt chut, worüber sie nicht den Verstand zu Rachegezogen hat, und dennoch werden sie in der Ausübungfast alle Augenblicke verwechselt»

Indem ich so mit dem König sprach, bauete ichimmer auf seine künftige ReligionSveränderung, die ichvoraussetzte, und da er nichts darwider sagte, zeigteer,daß diese Ceremonie ihn nicht aufhalken würde. Ich'setzte nur noch Eins hinzu, man müßte, um diese Un-terhandlung nicht in einen bloßen Zank und Geredeauöarcen zu lassen, so wie seine Gegner thaten, einigekriegerische Unternehmungen damit verbinden. Da hie-zu noch eine Menge andrer Gründe waren, so erbothich mich, sie dem König schriftlich zu geben. Er ant-wortete mir, das sey nicht nöthig; er glaube alles ein-zusehen, was ich ihm noch könnte zu sagen haben, undwenn er selber Zeit hätte, so wolle er mir ein Systemmittheilen, nach welchem er für möglich hielte, die Ka-tholiken selbst, wenn er sich mit ihnen vereinigt hätte,mit den Reformirten auszusöhnen.

Um diesen Entschluß von Punkt zu Punkt auszu-führen, ließ der König nach seiner Rückkehr nach Mon-te, da die Zusammenkunft zuSuröne abgebrochen war,andere, wo bloS über Religion disputirt wurde, zwi-schen den katholischen Doktoren und protestantische»Geistlichen anstellen, bey welchen er gewöhnlich zugegenwar, und zugleich machte er seine Vorbereitungen ummit dem Monach April den Feldzug durch irgend einenwichtigen Streich zu eröfnen; mehr in der Absicht,seinen Ruf bey den Völkern zu behaupten, als einenKrieg ernstlich fortzusetzen, wozu es ihm durchaus anGelde fehlte.

Diese Unternehmung war die Belagerung' vonDreux, wozu er ein beträchtliches Anlehn auf die StadtMarne gemacht hatte. Er brach von hier im Anfangn. Lenkwürdigk. II. K. E des