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zu begnügen, ihren Nutzen bloö in dem allgemeinenNutzen des Staats zu suchen. Die ersten, welche die»se Partey ergreifen würden, würden dre seyn, die nurdurch fremde Mächte, welche vielleicht gern mit ihnentheilen möchten, angerrieben würden, Genugthuung zusuchen, weil sie die Ungerechtigkeit ihres Betragens ein-sehen müßten, so wie ihr Haß gegen die Fremden zu-nähme. Hingegen würden diese Fremden selbst, sobaldsie sähen, daß der König so leicht nachgäbe, durch An-dre das fordern lasten, was sie vielleicht für sich selbstnicht erhalten zu können glaubten.
Ich ließ den König bemerken, daß, was auch fürVeränderungen in seinen Angelegenheiten erfolgen möch-ten, sie doch nicht so plötzlich geschehen könnten, daß esnicht in seiner Gewalt bliebe, sie zu verhindern, weifwenig Worte dazu hinreichten; daß hingegen durch Zau-dern man die Schritte der Einen und der Andern deut-licher sehen und insgeheim die Verbindung trennenkönnte, die unter ihnen seyn möchte, bis daß es zumvölligen Schluß, nur noch darauf ankäme, denen Ge-nugthuung zu geben, die wirKch das Recht hatten,welche zu fordern. Um alles glücklich zu diesem Zielzu leiden, sah ich nichts bestens zu thun, als das Be-tragen, welches der König bis auf diesen A ugenblick be-obachtet hatte, standhast zu befolgen ; Jedermann gutaufzunehmen, wenig zu versprechen, das Ende zu wün-schen zu scheinen, die Schuld der Verzögerung auf dieHindernisse zu schieben, lind fleißig daran zu arbeiten,sie zu heben. Mu einer ähnlichen Aufführung , dünktmich, sollten beinahe alle mit Schwierigkeiten verknüpfteStaatssachen behandelt werden. Man weiß schon,daß der Unterschied zwischen Uebercilung und kluger Eildarin besteht, daß diese lezre, eine Feindin der Unthä-rigkeit und Trägheit so guc als die andre, doch keinen
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