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auf ihre Stimmen rechnen zu können, um so unser-söhnlichsr wurde es gegen sie, sobald es sich von ihnenverrakhen sähe. Sie konnten nie wieder einander nahekommen, und ihr ewiges Mißverstandniß bereitete un-vermerkt ihrem gemeinschaftlichen Widersacher den Sieg.
Nur noch Ein Schritt gehörte dazu, aber demwidersetzte die Geistlichkeit sich aus aller Macht. DieSachen blieben also noch einige Zeit im Stillstand.Man nahm, wie aus langer Weile, einige der abgenutz-ten Plane wieder vor. Die verschiednen Hofnungenwurden wieder belebt, um bald auf immer zu verlö-.sehen; denn jedermann gestand stillschweigend zu, daßoller Streit aufhören würde, sobald der König die Re-ligion Veranden??, und der Rath, ihn dahin zu bringen,riß am Ende alle Stimmen mit sich fort. Man be-schäftigte sich jezt damit, nicht mehr so^ leichtsinnig wievorher, sondern mit einer lauterern und deutlichemAussicht auf daö wahre Beste des Staarö; eine Aus-sicht, die von diesem Augenblick an das Ziel des Parla-ments und des ganzen Volks wurde, und weiter keineWidrrsetzung fand, als von Seiten verschiedner Gro-ßen, die durch ihren persöhnlichen Vorchcil dazu ange»trieben wurden.
Die Herzoge von Mayenne, Nemours und Mer-coeur zeigten die meiste Hartnäckigkeit, wie dieses auchvon senken, die sich mit den größten Hofnungen ge-schmeichelt hatten, natürlich wab. Aber mit allem ihrenüblen Willen konnten sie doch nicht hindern, daß inder Versammlung der Vorschlag gechan und durch dieMehrheit der Stimmen durcbgesetzk wurde, eine Un-terhandlung mit dem König anzufangen. Wenigstenswar eö aber doch noch in ihrer Gewalt, die Wirkung der-selben zu vernichten oder aufzuschieben; und das unter-sießen sie auch nicht. Sie bewegten dazu Himmel und
Erde.