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Schauspiel machte, und blos über die, die das Un-glück gehabt hatten auögestochen zu werden, lachte.
Am Ende aber konnte dock) dieß Spiel, dieserWettkampf von Betrügereien nicht ewig dauren. DieLeidenschaften bemächtigen sich bey solchen Gelegenheitender ersten Berathschlagungen und der ersten Bewegun-gen. Wenn das Zusammentreffen mehrerer Ursachensie hindert, den Sieg davon zu tragen, dann läßt dieVernunft, die bey tumultuarischen Versamr?/,^gennur langsam hervortritt, sich doch endlich erblicken, undnachdem man sie lange Zeit bestritten hat, folgt manihr endlich aus Nothwendigkeit. Den ersten Schrittthat sie diesmal durch dasArgan des Parlaments, wel-ches die vcrschiednen Vorschläge, die man hervorgebrachthatte, einen Spanischen oder einen Lothringischen Königzu haben, reiflicher erwog, und fühlte, daß man ihmeinen ewigen Vorwurf machen würde, wenn es einemfo wichtigen Artikel in den Grundgesetzen des Reichs,als die Erblichkeit derKrone ist, zuwider handeln ließe.Es fteng damit an, daß es, ohne recht zu wissen wasdaraus entstehen würde, ein Arcet gab, welches ver-both, die Krone aus der königlichen Familie gehen zulasten. Dies; war nichts weniger als ein neuer Ge-danke ; jedermann hatte ihn, jedermann fühlte, wie un-gerecht es wäre, anders zu handeln; aber eS schien,daß eS nur daran gefehlt hatte, daß er mit Nachdruckund Ernst vorgecragen würde, um alle Gemüther fort-zureiffen. Das Arrak rhat große Wirkung. Die Rech-te der Königlichen Familie schienen nun tausend Per-sonen geheiligt, die eine« Augenblick vorher nicht darangedacht hatten. Spanien , welches dadurch in seinerganzen Erwartung getäuscht wurde, konnte den Streichabletten, wenn es sich mit den Lothringern vereinigte,die er eben so gut traf; aber jemehr eS geglaubt hatte,
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