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Zweyte Abtheilung, Zweyter Band (1792)
Entstehung
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bey seiner Tapferkeit und Erfahrung/ und wenn er vorhäuslicher Bosheit auf seiner Huth wate, nicht bloSmit Hülfe der Protestanten in Frankreich und im Aus-lande noch den Krieg auShaltcn? Man hätte ihn zueiner Zeit, da weniger als zehn Städte auf seiner Seitewären, mit einer Handvoll Truppen der ganzen Machtdes Königreichs Widerstand leisten sehen. Zch schloßdamit, daß, anstat den Feinden Frankreichs dasVergnü-gen zu machen, daß sie es sich selbst verzehren und zuGrunde richten sähen, es der Vortheil Aller wäre, einenFürsten zu begünstigender sich so fähig zeigte,ihm seineerste Ruhe wieder zu geben, und es auf eine neue Stufedes Glanzes zu erheben.

Auf alle diese Gründe wußte der Abt du Perrocnichts zu antworten. Er war von ihrer Stärke über-zeugt, und wie ich eS erwartet hatte, wußte er den Kar-dinal von Bourbon davon zu überführen, indem er alledie noch hinzusetzte, welche sein Scharfsinn ihm eingab,und nicht unterließ, sie mit allem glänzenden Schmuckseiner Beredsamkeit auözuzieren. Der Rest diesesJahrS und der Anfang des folgenden verstossen ihmund mir mit Gehen und Kommen und vorläufigen Ab-reden über diese Materie. So bald eö zur Unterhand-lung kam, fanden sich mehr Mittelspersonen, als manhaben wollte.

Es ist wahr, daß Villeroy und Jeannin demKönig schon vor langer Zeit den Entwurf eines Ver-gleichs mit der sigue vorgelegt hatten, und daß sie sicherboth, den König auf verschiedne Bedingungen anzu-erkennen. DaS Stück ist sonderbar genug, um denInhalt desselben anzuzeigen. Der wahre Geist, derdie Ligue beseelte, zeigt sich darin ganz. Die Abschwö-«ung des Königs stand an der Spitze, als die ersteund vornehmste Bedingung. Er sollte sich verbinden,die katholische Religion binnen drey Monathen öffent-lich