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Zweyte Abtheilung, Zweyter Band (1792)
Entstehung
Seite
35
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unter ihnen, die Herren von Bouillon, Sanry, duPles-sis, Salignac, MorlaS, Constans und SalerkeS; ichwar auch gegenwärtig. Er sagte ihnen, in der Absicht,sie von wertem zu prüfen, er hätte sie versammlet, umihre Meinung über etwas, das er ihnen mittheilen woll-te, zu vernehmen. Er halte sichre Nachrichten erhall-ten, daß Bellozane und die beiden DuretS die Agen-ten der dritten Parcey eine Unterredung mir Villeroyund Jeannin gehabt und daß,sie beschlossen hätten, ge-gen ihn die ganze Macht der Ligue und der andern Ka-tholiken zu vereinigen. Er sey dem Augenblick nahe,womit ihm die Katholischen so oft bedrohet hätten; siewollten ihn jezt alle mit einander verlassen. Der ge-meinschaftliche Plan sey, den Kardinal von Bourbonauf den Thron zu setzen, ihm die Infantin von Spa-nien zur Gemahlin zu geben, und ihn selbst, Heinrichen,auf alle Art aus dem Wege zu räumen zu suchen. Inder That habe sich zwar der Kardinal von diesem lezrenVorschlag sehr abgeneigt bewiesen, es sey aber allerAnschein da, daß er endlich die Hände dazu würde bie-then müssen, wenn man ihm würde begreiflich gemachthaben, daß dieß das einzige Mittel sey, sich der Krorrezu versichern. Er ersuchte sie daher, ihm ftey herauszu sagen, was sie dächten, daß bey dem allen, und be-sonders bey dem Abfall der-Katholiken, der seine Parteyin den elendesten Zustand bringen würde, zu thun sey.

Aus dem Geräusch und der Unruhe, welche dieseErklärung in der Versammlung verbreitete, sah manwohl, daß alle, aus denen sie bestand, bisher ohnean die Zukunft zu denken, noch für etwas zu sorgen,ohne einen festen Zweck, und selbst ohne wahre Zunei-gung zu dem König nur so in den Tag hinein gelebt,und nur die Zeit hin zu bringen und sich die kriegerischenTalente ihres Herrn zu Nutze zu machen gesucht har-C s ren.