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Talente, die er vom Himmel erhalten den Ruhm zuverdienen, Frankreich glücklich gemacht zu haben, nach-dem man an der Rettung dieses Landes verzweifeltund seine Wunden für unheilbar gehalten hatte. Ichbin gewiß, daß dieser Grund ihm mehr am Herzenlag, als der, seiner eignen Ruhe. Dennoch vergaß ichauch diesen nicht; und Heinrich mußte mir stillschwei-gend zugeben, daß, nachdem er so zu sagen den Kriegerschöpft hatte, sein Herz nun von selbst eine wenigergeräuschvolle und ruhigere Lage wieder forderte.
Der stärkste Beweis, daß ich bey dieser Gelegen-heit für die Sache der Vernunft und der Gerechtigkeitsprach, ist, daß der König, der durch eine glücklicheEigenheit seines Geistes schnell das wahre und falschevon dem, was man ihm sagte, begrif, mir gestand daßalle meine Worte ihn im Innern seines Herzens träfen.Er setzte hinzu, er wolle eS noch Einmal ganz durch-denken, aber er glaubte, er würde keinen andern Rathbefolgen. In der Thal war auch in drey Tagen seinEntschluß gefaßt, und er bemühte sich, die noch übrigenSchwierigkeiten beyzulegen. Einige betrafen ihn selbst,denn da Offenheit und Aufrichtigkeit im Grunde sei-nes Herzens so wie in allen seinen Reden waren, sobin ich überzeugt, eö wäre nichts im Stande gewesenihn zu Annehmung einer Religion zu bewegen, die erinnerlich verachtet oder an der er nur gezweifelt hätte.Ein Fürst, der nie die Menschen betrogen harte, warweit entfernt, Gott betrügen zu wollen.
Die andern Hindernisse betrasen die vornehmstenHäupter der protestantischen Partey, die unfehlbar sowohl aus Furcht, als weil sie es als eine Kränkungihrer Ehre ansahen, durch diesen bloßen Vorschlag wür-den ausgebracht werden. Er ließ ste alle zusammenkommen und richtete seine Worte an die Angesehensten
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