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Zweyte Abtheilung, Zweyter Band (1792)
Entstehung
Seite
32
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scheinlicher und auch gefährlicher war, sich mit den Li-gisten vereinigen und mit ihnen die sichersten Maasre-geln nehmen würden, ihm alle Wege zum Throne zuversperren. Auf der andern Seite warf er sich dieKlagen der Herzoge von Bouillon und la Trimouillevor, und das Geschrey so vieler Protestanten, die erverlassen sollte, die er so sehr geliebt hatte, und die solange Zeit seine einzige Stütze gewesen waren. Erdachte sie sich, wie sie von der Unzufriedenheit zu Ent-schlüssen übergiengen, die nur die Verzweiflung, voneinem undankbaren Fürsten aufgeopfert zu seyn, einge-ben kann, wie sie sich ein Oberhaupt erwählten, sich ineinem Theil von Frankreich in Vertheidigungö-Standsetzten und ihn zwängen, seine Waffen gegen sie zu keh-ren.Nein," rief er zulezc, nein, ich könnte sie nichthart behandeln, noch ihnen den Krieg erklären; ich wer-de sie immer lieben.

. Ich fühlte mich von diesen Worten gerührt, dieeine bey Fürsten so seltne Gutherzigkeit und Erkennt-lichkeit zeigten. Ich dankte ihm dafür im Namen al-ler Protestanten, indem ich mich auf ein Knie nieder-warf und ihm die Hand küßte. Was er seiner Reli-gionöverändrung entgegensetzte, und die Art, wie ersthat, trugen grade am meisten dazu bey, meine Furchtzu zerstreuen, und mich in der Meinung zu bestärken,daß für die gegenwärtigen Uebel kein anders Mittelgäbe. Ich nghm das Wort wieder, und sagte ihm,die Herren von Bouillon und la Trimouille, und allePersonen von Verdienst und Vorzügen unter den Cal-vinisten, würden nicht so unklug seyn, wegen einesSchritts, zu dem die Nothwendigkeit allein ihn gezwungen hätte die Waffen gegen ihn zu ergreifen, wennman fortsühre, ihnen mir aller der Auszeichnung zubegegnen, die man ihrer Person und ihren Diensten

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