H'N
!°W
w'.Ä
Z 5
ich ihm vor, daß, so bald er wurde Gelegenheit gegebenhaben zu glauben, daher bloö seinem Geburtorecht dieKrone danken wolle, so würde der Abfall aller Katholi-ken und die Wuch eines Heers von Feinden innerhalbund außerhalb des Reicks ihm ein fürchterliches Unge-witter zuziehen. Der Unbestand des Glücks und dieso gewöhnlichen Unfälle des Kriegs, ob gleich er sienoch nicht erfahren hatte, fanden ihre Stelle bey dieserBetrachtung. Den dritten Vorschlag berührte ich nur,um dem König zu versichern, ich könnte ihm, weil ichselbst Protestant wäre, hierüber nichts sagen.
fuiriihu Ikrhd,M!i»§ ist»llÄMl «m>
Mi'
II?V
jll ^siiel»
.,'i li»!ii?
So wie ich forkredete, sah ich, wie der Geist desKönigs immer mehr von der Verlegenheit, worin ihnseine jetzige Lage stürzte, betroffen wurde, und ich hvfce,daß der Anblick aller dieser Hindernisse ihn endlich aufden Fleck führen würde, wo ich ihn gern haben wollte.Ich war gewiß, daß Heinrich den ersten meiner dreyVorschläge gar nicht einmal in Betrachtung zog. Ichkannte ihn zu gut, um ihn fähig zu glauben, sich je zueinem Vergleich zu verstehen, der ihm nur die Gestalteines Königs lasten und ihn entweder von Spanien ab-hängig machen, oder nur auf den kleinsten Theil von iFrankreich einschranken würde. Auch war er nur we-gen der beiden lezcern zweifelhaft. Von der einenSeite, sagte er, wenn er bey seiner Religion bliebe,sähe er alle Prinzen von seinem Geblüt, alle Großendes Reichs, und die, welche an der Spitze der Staats-verwaltung und der Finanzen stünden, gegen sich ver-bündet, als die Herren von Epernon, Revers, Lon-gueville, Biron, D, Rieup, Villervy, Manou, Cha«teauvieup, Vicri, EncragueS, Sourdis, und andre,deren Herrechnung zu weitlaufrig seyn würde. Ecsah voraus, daß sie entweder eine von der Ligue unab-hängige Partey gegen ihn machen, oder, was wahr-
schein»