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Zweyte Abtheilung, Zweyter Band (1792)
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Bosheit, die man gegen ihn im Sinne führte empfind-lich betroffen zeigte, weil er sich geschmeichelt hatte, daßsein Betragen auch die Gedanken daran hätte erstickensollen. Er schickte mich nach Mante zurück, weil erbemerkte, daß durch die Mühe, die ich mir bey unfernGesprächen gab zu reden, meine Wunden wieder auf-brechen könnten. Aber ich erhielt von diesem gutenFürsten die deutlichsten Beweise eines gänzlichen undliebevollen Zutrauens. Das lezte, was er mir beymeiner Abreise sagte, war, alle Bewegungen seiner Fein-de genau zu beobachten, und mich unterdessen, bis erselbst nach Mante käme, vorzubereiten, ihm guten Rachzu geben, denn er wollte nach meiner Anweisung dasBetragen entrichten, welches er in einer so kitzlichen Lageannehmen müßte. Er blieb nur so lange in der Picar-die, als nöthig war, um einige Einrichtungen zu Stan-de zu bringen, und nahm dann seinen Weg nach Man-re. Diesen Drt hatte er vorzüglich vor allen andernerwählt, weil er durch seine Lage ihm der bequemsteAufenthalt zu seyn schien, um zu einer Zeit, wo eswahrscheinlich war, daß die Schleichwege des KabinetSauf die kriegerischen Beschäftigungen folgen würden,die verschiednen Kabalen seiner Gegner zu entdecken undzu zerstöhren. Sein Scaarsrath hielt sich schon da-selbst auf, und er harre auch seine Schalster dahin kom-men lassen. Nach der Entdeckung der Anschläge, dieman gegen sein Leben machte, wäre es äußerst unbeson-nen gewesen, irgend eine Vorsicht zu seiner Sicherheitzu versäumen. Er verstärkte seine Leibwache, legte einKorps Englischer Truppen, die ihm sehr zugethan wa-ren, nach Limay, welches gleichsam eine Vorstadt vonMante ist, und ergrif nun die Parrey, Jedermann fürverdächtig zu halten, weil er in der Thal beinahe Nie-manden sah, dem er nicht hätte mißtrauen müssen, seit-dem er sich überzeugt harte, baß Leute, die er zu seinenB 5 Be-