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als auch den Herzog vsnMayenne und den König vonNavarra von dem Thron auszuschließen. Weiterwußte der große Haufen dieser Parcey nichts, die Häup,rer aber, die das Geheimniß besaßen, suchten mit demSchwert oder durch Gift die beiden Lezcern aus demWege zu räumen, und nachher, weil sie nun nichtsmehr hinderten, den Kardinal von Bourbon zum Königzu machen, und ihm Dispensation zu verschaffen, sichmit der Insanrin zu vermählen, um doch den Spani-schen Hof nicht ganz vor den Kopf zu stoßen.
Wenn man diesen Entwurf mit IeanninS Planvergleicht, den wir den Lesern im Auszuge vorgelegthaben, so wird man sich wundern, wie zwey einanderso grade entgegen laufende Stücke sich in demselbenPaket befinden konnten. Ohne die Ursach davon inder geheimen Fügung der Vorsehung zu suchen, diedem König die wahren Maaöregeln anzeigen zu wollen'schien, die er gegen diese beiden Projekte, die wider ihngeschmiedet wurden, nehmen sollte, indem sie sie ihmalle auf Einmal vorlegte; so glaube ich, man kann siein dem verschiednen Interesse aller dieser Personen fin-den , die ohne eine andre gemeinschaftliche Ursache, alsihren Haß gegen den König, sich mit einander berarh-schlagten, wovon einige, so wie der Herzog von Mer-coeur, sehr weit entfernt waren, und dabey eine Mengechimärischer Ideen an den Tag brachten, und sich je-dem Irrlicht überließen, daö in ihren Köpfen glanzre,ohne einen andern gewissen und entschiednen Zweck zuhaben, als den, den König von Navarra auözuschlreßeri.In dieser Verwirrung der Gesinnungen l>r es keinWunder, daß sich so entgegengesetzte Meinungen m An-sehung der Mittel fanden.
Ich bli-b drey Tage zu Compiegne und hatte öf-ter» Unterredungen mit dem Könige, der sich von der
Bos-