gegen mich hatten ändern können. Ich hatte eine ge-heime Unterredung von einer halben Stunde mit ihm,wo ich ihm nur im allgemeinen die Ursache meiner Reisesagte; die Durchlesung - er Pariere wurde bis auf denAbend verschoben. Nachdem Jedermann das Zimmerdes Königs verlassen hatte, wurde ich wieder hineinge-führt, er schloß sich mit mir ein, rüste Beringhen undChoirin, um die Charaktere der meisten dieser Stückezu entziffern»
Wir erfuhren nun, was eigentlich diese drittePar-tey wäre, von der man immer schon unter der Handsprach. Sie entstand am Hofe selbst unter den Flü-geln und nach den Ideen des Abtö von Bellozane, derbeiden DuretS und, ich glaube, des AbtS du Perron,alles Kreaturen des Grafen vonSoiffons und des Kar-dinals von Bourbon, und besonders Anhänger des lez-tern. Wenigstens ist aller Anschein da, daß diese Per-sonen die Urheber, und selbst im Anfang die einzigenBeförderer derselben waren. In der Folge aber ver-einigten sich mit dieser Partei) die Herren von NeverS,Longueville, Villeroy, D, und alle Katholiken, die sicham Hofe befanden, und zu gute Franzosen seyn woll-ten, um das Spanische Joch zu leiden, und doch auchzu eifrige Katholiken, um einen protestantischen Königanzunehmen. Seit einiger Zeit hatte sich der Grafvon SoiffonS mit diesen Herren vereinigt. Man sagt?selbst, daß er, seiner vorigen Geliebten ungetreu, ver-schiedne male im Begrif war, sich mit Mademoisellevon Longueville zu verbinden. Sie hatten den Namen,Politiker, angenommen, um sich von den Royalistenund von dcnLigeurS zu unterscheiden, und anzudeuten,daß über jede andre Betrachtung das Wohl des Staatsund die Erhaltung der Rechte der Krone ihr Zweck sey.Ihre Hauptabsicht war, sowohl jeden fremden Fürsten,B 4 als