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Zweyte Abtheilung, Zweyter Band (1792)
Entstehung
Seite
22
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LS

als er selbst bey der Armee seyn würde, 2,000 MannInfanterie und 500 zu Pferde zu. Alles übrige wur-de mit Stillschweigen übergangen. Zn Ansehung derPlatze, welche man erobern würde, war der Königes zufrieden, daß der Herzog diejenigen behielte, derener sich selbst bemächtigte; von Spanischer Seite solltees aber dagegen eben so gehalten werden. Von derForderung wegen Soiffons gierig man nicht ab, son-dern wollte diese Stadt durchaus haben, als Sicherheitwegen der Vorschüsse, die Spanien in diesem Kriegethate; man versprach bloö, sie nach der Erwählungeines KönigL.zuri'ick zu geben. Dem Spanischen Hofeschien diese Wahl noch zweifelhaft zu seyn, und er gabzu verstehen, wenn sie so auöfiele, daß er damit zufrie-den seyn könne, so würde man alles von seiner Erkennt-lichkeit erwarten können; bis dahin aber wollte mannichts aufs Spiel setzen. Aus dieser Ursach ließ manauch alle andern Artikel unbeantwortet, und setzte nocheinen neuen hinzu; daß nehmlich der Herzog vonMayenne gewisse Leute von sich entfernen sollte, wahr-scheinlich, weil sie die Vortheile von Spanien nicht ge-nug bey ihm unterstützten. Diese Namen aber könn-ten dem Papier nicht anvertraut werden; man hättesie, so hieß es, dem Vermittler dieses Traktats münd-lich bezeichnet. - Dich waren die Gesinnungen seinerKatholischen Majestät, die dem Herzog von Mayennedarin recht gut nachahmre, daß sie mehr für sich alsfür ihn sorgte, und ihm ihre Dienste ziemlich theuerverkaufte.

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Alle meine Empfindlichkeit verschwand, indem ichdiese Schriften las. Sie waren zu wichtig für denKönig, als daß ich harte einen Augenblick verweilensollen, um nach Compiegne zu eilen. Hier fand ich,daß weder Zeit noch Entfernung Heinrichs Gesinnungen

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