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Aber seine Verstellung half ihm nichts, er hattemit einem Kabinet zu thun, das sich so leicht nicht be-trügen ließ, und das seine Vortheile noch bester ver-stand. Der Erzherzog Ernst antwortete ihm im Na-men des Königs: Seine Majestät nähme den Titeleines Beschützers der Ligue an, und wolle selbstzuge-ben, daß man sie als daö Haupt dieser ganzen Parceyansähe. Man würde den König stets bereit finden,alle die Unterstützung an Truppen zu geben, welche mangegen den König von Navarra forderte, und selbst nochmehr, als man begehrt hätte, denn er wolle allein indie Picardie die oben erwehnten i y,ooc> Mann schicken,— (man sieht leicht aus welcher Absicht, da diese Pro-vinz an die Niederlande gränzt) — ohne die, welcheer nach verschiednen andern Gegenden des Reichs mar-schiren zu lassen sich erböthe. Wegen Bourgogne schiener nicht so viel zu besorgen, als der Herzog von Mayen-ne; — wahrscheinlich, weil man zu Madrid einsah,daß dieser General gern die ganzen Kriegsvölker in die-ser Provinz, die er für sich verlangte, gebraucht hätte.Auf diesen Artikel gestand man bloö eine Summe zu,welche hinreichen sollte, um 1,002 Mann DeutscheInfanterie zu werben, und zso Reiter zu besolden.Doch setzte man hinzu, daß wenn diese Provinz, derHauptschauplatz des Krieges werden sollte, so sey IhroKatholische Majestät nicht abgeneigt, eine ansehnlicheKriegsmacht dahin zu schicken; — und ohne Zweifelwar dieses auch völliger Ernst.
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In Ansehung des Herzogs von Mayenne selbstzeigte sich der König von Spanien auch bey weitemnicht so sehr freigebig; von allen Artikeln war dieser ammeisten beschnitten. Man wollte zu der monathlichenPension von ?,o,c>oO Livres nichts hinzu thun; undgestand ihm für seine Person, und zwar nur so lange,
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