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Zweyte Abtheilung, Zweyter Band (1792)
Entstehung
Seite
18
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dieser beiden Stücke. Man wird einen Auszug darausnicht ungern lesen.

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Der Herzog von Mayenne unterwarf die Liguedem Pabst, und erkannte den König von Spanien alsSchutzherrn derselben mit folgenden Bedingungen. DerKönig von Spanien giebt und unterhält zum Dienstder Ligue eine Armee von 16,000 Mann Infanterieund z,Ooo zu Pferde, unter welchen 2,000 zu Fußund soo Reiter bloS aus Franzosen bestehen, über dieder Herzog von Mayenne nach Willkühr gebiethenkann. Außerdem besoldet Spanien noch andre 4,000Mann FuSvolk und 500 Reiter, auch alle Franzosen,welche blos zum Dienst für die Person des Herzogsvon Mayenne bestimmt sind. Die Anzahl dieser Trup-pen soll nach Bedürfniß vermehrt werden, doch wirdhierüber nichts festgesetzt, und kommt eS allein aus denguten Willen des Königs von Spanien an. DerHerzog von Mayenne hat das höchste Commandoüber diese Truppen sowohl, als über alle Truppen derLigue mit dem Tire! eines Verwesers der Krone, bisdaß die Königswahl zu Stande kömmt. Diese Wahlsoll in einer allgemeinen Berathschlagung geschehen(wahrscheinlich soll dieser Ausdruck die General Staa-ten des Landes anzeigen ). B ö daß diese Wahl zuStande gebracht und angenommen worden ist, verdop-pelt Spanien die Pension, welche es bis jezr dem Ge-neral der Ligue gegeben hat, so, daher, statt z,,000Livres des Monaths, künftig ihrer 60,000 erhält. Ue-oerdieö bekömmt er io ,000 Thaler, welche ihm so-gleich, und io ,ooQ Livreö, die ihm nach Genehmigungdieses Vertrags ausgezahlt werden, und unterdessen wirdman ihn sogleich in den wirklichen Besitz von Bourgog-Ne setzen. Nach der Ernennung des künftigen Königswird dem Herzog von Mayenne die Verwaltung des

Staats