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Zweyte Abtheilung, Zweyter Band (1792)
Entstehung
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Neugier erregte. Cs war aber unmöglich, sie einzu-holen ; doch erhaschten meine Leute zwey Andre vondieser Gesellschaft, von denen aber durch Drohungennichts heraus zu bringen war. Ich schlug nun einenandern Weg ein, gab einem jeden vier Goldkhaler, undversprach ihnen noch mehr, wenn sie mir alles sagenwollten, was sie von den drey Bedienten wüßten. Siehießen mich nun ihnen folgen, und führten mich aneine große hohle Eiche, die mit dichtem Gebüsch umge-ben war. Hier, sagten sie,, hätten die Bedienten stillgestanden, und ihre Papiere in den hohlen Stammgeworfen. In der Thae fand ich darin zwey blecherneSchachteln und einen Sack, die davon ganz voll zuseyn schienen. Jezt tröstete ich mich, daß die Bothenmir entwischt waren, beschenkte die beiden Leute undkehrte nach Roßny zurück, voller Ungeduld, meine Pa-kete zu ösnen.

Sie waren so, wie ich es gewünscht hatte. Gleichzuerst fand ich eine Menge Patente von dem Herzogvon Mayenne, um Soldaten anzuwerben, und zweyeigenhändige Briefe von ihm an den Herzog von Mer«coeur, aber in Chiffern. Wichtigere Stücke zöge»von diesen bald meine Aufmerksamkeit ab. Sie betra-fen eine dritte Parcey, von der Kran damals ansiengLerm zu machen; und unter diesen fand ich zwey Auf-sätze, die mir von der äußersten Wichtigkeit schienen.Der erste enthielt die Forderungen, welche der Presi-dent Ieannin im Namen des Herzogs von Mayennean den Spanischen Hof gechan; Der andre die Antwort,welche der Erzherzog Ernst im Namen des Königs vonSpanien darauf gegeben harre. Die weitläustigste Ab-handlung würde nicht so gut über die Absichten deSHerzogs von Mayenne, den Geist der Ligue und dieSpanische Politik, Licht verbreiten, als der InhaltN. jvenkwürdigk. II. B. V die-