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Zweyte Abtheilung, Zweyter Band (1792)
Entstehung
Seite
13
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sie gegeben hatte. Ich insbesondre hatte so oft dieWirkungen ihres Haffes und ihrer Eifersucht empfun-den, daß ich mir einbildete, alleWege zum Glück wür-den mir auf immer verschlossen seyn. Außerdem haktemich auch das Betragen des Königs gegen mich ver-drießlich gemacht. Zwar wußte ich, daß seine Kältenur Verstellung war, aber sie sah einer gänzlichen Ver-nachläßigung so ähnlich, daß ich mich entschloß, denKrieg zu verlassen, und fern vom Geräusch und denöffentlichen Angelegenheiten auf meinen Gütern zuleben.

Der Erfolg hat die Weisheit des Königs gerecht-fertigt, und ich bin in der Folge einer von den erster»gewesen, der seine Meinung annahm, und ihm Rath-schläge gab, die meinen frühem Begriffen völlig zuwiderwaren. Aber damals sah ich alles noch mir ganz an-dern Augen an. Das Gefühl von allem, was ich undandre Protestanten auözustehen hatten, das geringeAnsehn, worin ich mir zu stehen schien, etwas wenigesvon dem allgemeinen Geiste, den das ReligioneZnter-effe stets eingiebr; darauf gründete ich meine Ent»schlüffe, daraus bauete ich ein System für den König,welches mir zu der Zeit das einzige vernünftige schien.Ich wünschte, daß er denen, die ihm mit Eifer undZuneigung dienten, Gerechtigkeit wiederfahren lassen,allen andern Beystand verschmähen, und sich blos inihre Arme werfen möchte. Zch war fast überzeugt,daß nach einem so auffallenden Schritt England, Hol.land und alle protestantische Mächte Europas zu seinemVortheil so große Dinge thun würden, daß dieß alleinzureichen müßte, ihn auf den Thron zu erheben, ohnedaß er den Katholiken die geringste Verbindlichkeit Här-te. Hierin, so wie in allen andern Dingen waren dieEinsichten des Königs den weinigen weit überlegen.