piegne aufhielt, sich nicht entschlossen hätte, selbst vor
der Stadt zu erscheinen, so würde man sie schwerlicherobert haben. Er schlug ein ansehnliches HülfskorpS,welches sich hinein werfen wollte, und zwang am En-de den Ort zur Uebergabe.
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Ba eS ihm völlig an Gelde fehlte, so sah er sichgenökhigt, nach dieser Unternehmung alle die fremdenTruppen, die er noch behalten hatte, abzudanken. Aufdas Gerücht, daß der Prinz von Parma zum drittenmal nach Frankreich kommen wollte, um die großenEntwürfe, die er gegen den König gemacht hatte, aus-zuführen, blieb er noch einige Zeit in den lezten Quar-tieren. Der Tod dieses großen Generals erfolgte sehrzur rechten Zeit, um Heinrichen auS der Unruhe zureißen, da er sich jezc nicht im Stande sah, einem sol-chen Gegner zu widerstehen. Die Spanische Armeezerstreute sich, da sie ihren Anführer verlohren hatte;bis man ihm einen Nachfolger ernannte, hatte derKönig Zeit, sich zu erholen. Er näherte sich jezt seinerHauptstadt, und suchte aus der Entfernung der Spa-nier Vortheil zu ziehen. Ich begleitete ihn nicht beydieser ganzen Reift in die Picardie. Ich war nachMante gegangen, und da ich die Frau von Ehateau-perS mir sehr günstigen Gesinnungen für meine Liebewiedersand, so vermählte ich mich mit ihr zu Mantedenselben Tag, da der Prinz von Parma mit seinerArmee durch Houdan marschirte.
Um alles zu sagen, die Politik des Königs gesielmir nicht. Ich sah mit Verdruß, daß die Noch-wendigkeit dieser Zeitkäufe ihn dem Willen aller Katho-liken von seiner Partey unterwarf, und daß alle Pro-testanten unbelohnt blieben und für nichts gerechnetwurden, vorzüglich seitdem der Abmarsch der fremdenTruppen ihren Gegnern alle mögliche Vsrtheile über
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