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Zweyte Abtheilung, Zweyter Band (1792)
Entstehung
Seite
9
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d'Arcat, und L50 Düchfenschützen und etwa roo bis!2o Pferden in Villemur zu werfen, um den Belager-ten beyzustehen, denen Joyeuse jezr stärker als vorherzusetzte. Er schickte Renier, der durch einen VertragHerr in Villemur war, hinaus, weil er zu kränklich ge-worden war, um bey dieser Gelegenheit das Amt einesGouverneurs zu verwalten, und beschloß, sich bis aufsäußerste zu wehren, indem er darauf rechnete, daß derKönig, dem er seine Lage hatte wissen lassen, ihn nichtumkommen lassen würde.

In derThat schrieb dieser auch gleich an die Her-zoge von Monlmoremy und Epernon, daß sie Trup-pen nach Villemur schicken sollten. Der leztere, dernie gehorchte, achtete auch diesen Befehl nicht; Mont-morency aber schickte Lecques und Chambaut mit sehrguten protestantischen Hülfövölkern ab. Sie warenindessen noch zu schwach gegen Joyeuse, dessen Armeekürzlich durch die Einwohner von Toulouse verstärktworden war. Lecqueö und Chambaut wendeten sichnun an Messilac, den Lieutenant du Roi in Auvergne,und an den Vikomre von Gonedon, der durch seineTapferkeit und Treue eben so bekannt war, als durchseine Häßlichkeit. Diese beiden Offiziere bedachten sichkeinen Augenblick, mit zoo Büchsenschützen und aZoPferden Villemur zu Hülse zu kommen. Joyeuse schick-te zu ihnen, und ließ ihnen ein Treffen anbiekhen, sieschlugen es aber aus, weil sie sich an dem Unglück derEpernonschen Truppen spiegelten, und bloS mit ihremHauptzweck beschäftigt waren. Nach dieser Weige-rung bach die Kavallerie der Belagerer, die in denLinien zu enge eingeschlossen war, den Herzog vonJoyeuse um Erlaubniß, sich in den umliegenden Dör-fern ausbreiten zu dürfen. Er erlaubte es ungern,und gegen den Rach -er Herren von OnouS und Monc-

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