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Zweyte Abtheilung, Zweyter Band (1792)
Entstehung
Seite
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H., Welk es ihm auch redlich vergalt. Mit ziemlich großen"^ Anlagen zum Kriege, und in einer Lage, wo er sie

^ hätte geltend machen können, verdarb er selbst seine An-

^ gelegenheicen, weil ihm Niemand anders als aus

Aw Furcht diente. Durch sich selbst und durch seinenBruder la Valette war er Meister von Provence undDauphine. Die Provenzalen, die vor ihm den Groß-ir Eh Prior, einen natürlichen Bruder der lezten drey Könige>!> ltz zum Gouverneur gehabt hatten, verachteten ihn wegenW« seiner niedrigen Abkunft, und haßten ihn bald auchGs«; wegen seiner Grausamkeit. Deswegen waren sie sehr

Dji froh, daß er bey Heinrichs des dritten Lebzeiten sich

Wtzi nicht vom Hofe entfernen wollte, und ihnen la ValettechE an seiner Stelle schickte, der sich in der Provinz beliebtEhP machte, und dem König gut diente. Heinrich lll. lern-W te endlich d'Epernonö wahren Charakter kennen, und»ft U fieng nun selbst an, ihn zu fürchten; er ließ seinen bis-Mi herigen Günstling in Ungnade fallen , und hätte ihnM beynahe zu Angouleme in Arrest nehmen lassen. LaMi Valette verlohr bey dieser Gelegenheit seine Stadthal-t,Ol cerschast; sie bekamen aber alles nach der Ermordungdes Herzogs von Guise wieder, durch welche Hein-rich lii. sich in die Norhwendigkeit versetzt hatte, sichMt auf alle, die er, um welchen Preis auch seyn mögke,M K auf seine Seite ziehen konnte, zu stützen. NachdemTode dieses Fürsten beleidigte es d'Epernon'S Eitelkeit,dem König von Navarra zu gehorchen, und er verließik^' ihn zu Pontoise ungeachtet alles Zuredens und allerBitten, die Heinrich durch die Herren von Bellegardeund Roquelaure, und auch persönlich an ihn ver->!tl^ schwendete. war ihm viel zu schmeichelhaft, einemM König Widerstand zu thun, und er versäumte dazunichts in seiner Stadthalcerschaft Provence. Er warder erste, die Acre zu unterzeichnen, wodurch dieGroßen des Reichs den König von Navarra von derS A z Krone