Krone ausfchlossen. Man wird nichts dabey 'wagen,wenn man von dem Herzog von Epernon aus die Auf-richtigkeit jenes Religiös Grundes schließt, den mandamals gewöhnlich immer zum Vorwand nahm, umsich der rechtmäßigen Gewalt zu entziehen.
Seine Geschichte wird uns in der Folge zugleicheinen kurzen Abriß voll den Begebenheiten in den mit-täglichen Provinzen Frankreichs geben. Es trafenihn große Unglücksfälle. Beide Brüder, die sich wech-selseitig unterstützten, zogen oft den kurzem, und konn-ren nicht verhindern, daß in Dauphine' und Provencedrey oder vier Hauvtparkeien entstanden, die ihnen dieSpitze bothen, ohne noch beinahe alle große Städtezu rechnen, welche ihren eignen Plan hatten, sich unab-hängig zu machen. Der Herzog von Savoyen undsein Bruder, der Herzog von Nemours, harten einenstarken Anhang daselbst, und gaben sich viel Mühe.Ihre Parrey wurde sehr mächtig, nachdem der Königvon Spanien emgewilligt hatte, daß der Erste, dersein Schwiegersohn war und den er niit Truppen un-terstützte, Graf von Provence werden, und dieß Handvon ihm zur Lehn nehmen sollte. Aber mitten in ihremGlück stießen diese beiden Fürsten auf einen furchtba-ren Gegner, der sie in ihrem Lauf aufhieic, und ihreParrey zu Grunde richtete; LeSbi^chereS war es, derdurch seine Tapferkeit und sein Glück gegen den Herzogvon Savoyen so bekannt ist^ Er blieb stets ein treuerAnhänger des Königs, und man kann ihm nicht vor-werfen , daß er sein Glück für sich selbst zu nützen ge-sucht, oder nach der Souverainitäc von Dauphine' ge-strebt habe. Vielleicht, wünschte er bloe, daß derKönig seiner Hülfe lange möchte nöthig haben, undnie selbst in diese Provinz käme. Die Herren vonMonrmorency und Drnano verstärkten diese Parccy
an-