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die Regierung wahrend seiner Abwesenheit übertragenhatte, war andrer Meinung. Der Herr von Pun«geas, der ihn dirigirce, doch dem Grafen die Spitze,zeigte die Befehle des Königs vor, empörte das Landgegen ihn, und zwang ihn endlich, mir dem Schimpf,vergebens solch Aufsehn gemacht zu haben, nach Frank-reich zurück zu kehren. Die einzige Rache, di? derGraf von SoiffonS dafür nehmen konnte, war, daß erihn die^Treppe hinunter stieß, da er ihm eines TageSbey dem König zu Poruoisr begegnete.
Aus allen diesen Zügen lernt man den Charakterbeö Grasen von SoistonS kennen. Um ihn völlig sazu schildern wie er war, setzen wir hinM, nie gab eSeinen grenzenloser» und dabey blindern Ehrgeitz, alsden seinigen. Jede Begebenheit schien ihm b!os eineStufe, um darüber weg, nach seinen Zwecken zusteigen, und schleuderte ihn immer wieder auf neueWege, die ihn immer mehr von seinem Ziel entfernten,je mehr er sich demselben zu nähern glaubte. Ek wrMeselbst niemals, was genau seine Absicht war. Unruhig,verdrießlich, eifersüchtig, nährte er alles durch seinen Ehr-geitz, und aus nichts zog erVortheil. Die Natur harteihn nicht geschaffen, um mit dem König? übereinstim-mend zu denken und zu handeln. Sie waren sich innichts ähnlich, weder in der GemüthSart, noch in demäußern Betragen. Der König war freimüthig undoffen; der Graf von SoiffonS von Nacur kalt undwenig zuvorkommend, damit verband er nun noch einangenommneS Phlegma, und die Kunst der niedrigstenVerstellung. In einer erkünstelten Ernsthaftigkeitsuchte er jenes Ansehn von Größe, welches Ehrfurchteinprägt. Er befliß sich darauf, nicht gekannt zuseyn, und nahm die eiskalte Mine, womit wir die fal-sche Gravität beantworten, für Ehrfurcht. Pracht undA s Pomp