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Zweyte Abtheilung, Zweyter Band (1792)
Entstehung
Seite
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nung des Königs voraus giengen, manchen merkwür-digen Vorfall amreffen. Ich habe schon weiter obenmein Stillschweigen über alle diese Punkte gercchrfer- <kigec; und überdem bediene ich mich der hergebrachtenFreiheit, in Memoiren nur das anzuführen, was unsam auffallendsten geschienen har. Dahin gehören dieBegebenheiten deS Grafen von Soissonö und des Her-zogs von Epernon, die ich bisher noch nicht habe be-richten können.

Der Graf von Soissons, ob er gleich die Parkeydes Königs verlassen, und sich mit ihm in Dearn ver-zürnc hatte, wie wir schori gesehn haben, gab deswegendoch die Hofnung nicht auf, die Prinzessin von Na-varra, deren ganze Zärtlichkeit erbesaß, noch zu hei-rathen. Nach dxm Tod Heinriche des ill. dessen An-hänger er zuletzt gewesen war, war er in der Armeedes Königs zurück geblieben, und diente ihm, wiesoviele andre, ohne Zuneigung, und nur so lange, bis erneue Entwürfe gemacht haben würde, oder bis sich eineGelegenheit darböths, die seiner Liebe günstig wäre.Bey der Belagerung von Rouen glaubte er diese gesun-den zu haben. Er hielt diese Unternehmung für zu wich-tig , als daß der König noch an ecwaö anders denkenkönnte, gab eine Reise nach Nogent vor, schlich sichauö dem Lager, und gieng in größter Eil heimlich nachBearn, um seine Heirach ohne Vermissen des Königszu vollziehen. Aber er war einer von denen, derengeringste Bewegung Heinrich beobachtete; er erriechdaher auch gleich seine Absicht und nahm die bestenMaasregeln, so, daß der Graf bei) seiner Ankunft inBearn zwar die.Prinzessin in den günstigsten Gesin-nungen gegen ihn fand (ja man hat gar behaupteilwollen, daß sie ihn zu dieser Reise vermocht hatte);aber der StaatSrath, dem der König in dieser Provinz