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Zweyte Abtheilung, Zweyter Band (1792)
Entstehung
Seite
XXXIV
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XXXIV Fortges. Gesch. der fmnzös. Unruhen,

' mm Staatsrath erklären, daß er srey sey, so wieauch seine Mutter, und das Edickr des Zaunersbestätigen. Dieselbe Vorstellung wurde von bei-den Seiten auch gegen auswärtige Mächte ge-braucht. Um die deutschen Protestanten einzu-schläfern, Erklärten die Guisen, daß die Religionnicht im Spiele sey, und der Krieg bloß den Auf-rührern gelte. Der nehmliche Kunstgriff wardauch von dem Prinzen von Conde angewendet,um die auswärtigen katholischen Machte von demInteresse seiner Feinde abzuziehen. In diesemWettstreit des Betruges verlaugnete Katharinaihren Karaktcr und ihre Staatskunst nicht, undvon den Umständen gezwungen, eine doppelte Per-son zu spielen, verstand sie es meisterlich, die wi-dersprechendsten Rollen in sich zu vereinigen. Sieläugnete öffentlich die Bewilligungen welche siedem Prinzen von Conde errheilt hatte, und em-pfahl ihm ernstlich den Frieden, während daß sieim Stillen, wie man sagt, seine Werbungen be-günstigte und ihn zu lebhafter Führung des Kriegsermunterte. Wenn die Ordres des Herzogs vonHuise an die Befehlshaber der Provinzen alles,was reformiert sey, zu erwürgen befahlen, so ent-hielten die Briefe der Negemin ganz entgegen-gesetzte Befehle zur Schonung.

Bey diesen Maaßrcgeln der Politik verlorman die Hauptsache, den Krieg selbst, nicht aus

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