welche der Reg. Heinrichs lV. rc. xxv i r
Zeus die Fest und Feiertage und die Verwand-schaftsgrade bey ihren Heimchen nach den Vor-schriften der herrschenden Kirche zu beobachten.Nicht ohne großen Widerspruch des Pariser Par-lcmerrls wurde dieses Edikt, vom Jänner 1562.wo es bekannt gemacht wurde, das Edikt desJänners genannt, registrier, und von den strengenKatholiken und der spanischen Parle.) mit ebenso viel Unwillen als von den Reformierten mit tri-umphierender Freude ausgenommen. Der schlim-me Wille ihrer Feinde schien durch dasselbe ent-waffnet, und fürs erste zu einer gesetzmäßigen Exi-stenz in dem Königreich ein wichtiger Schritt ge--than. Auch die Regentin schmeichelte sich durchdieses Edikt zwischen beyden Kirchen eine unüber-schreitbare Grenze gezogen, dem Ehrgeitz der Gro-ßen heilsame Fesseln angelegt und den Zunder desBürgerkriegs auf lange'erstickt zu haben. Dochwar es eben dieses Edikt des Friedens, welchesdurch die Verletzung, Die es erlitt, die Reformier-ten zu den gewaltsamsten Entschließungen brachte,und den Krieg herber) führte, welchen zu verhütenes gegeben war.
Dieses Edikt vom Jänner rzßs. also, weitentfernt, die Absichten seiner Urheberin zu erfüllenund beide Religionspartcyen in den Schrankender Ordnung zu halten, , ermunterte die Feinde derLetztem nur, desto verdecktere und schlimmere Pla-