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ganz dem Triumvirat hinzugeben, und die refor-mierte Partey sah einen Freund, der ihr nicht vielgenutzt hatte, in einen offenbaren Feind verwan-delt , der ihr noch weniger schadete.
Zwischen den Anführern beyder Religkons-parteyen harten die Bemühungen der KöniginKatharina einen Schein des Friedens bewirkt,aber nicht eben so bey den Parteyen, welchefortfuhren einander mit dem grimmigsten Hasse zuverfolgen. Jede unterdrückte, ober neckte, wo siedie mächtigere war, die andre, und die beidersei-tigen Oberhäupter sahen, ohne sich selbst einzu-mischen, diesem Schauspiele zu, zufrieden wannnur der Eifer nicht verglimmte, und der Partey-geist dadurch in der Uebung blieb. Obgleich dasletztere Edikt der Königin Katharina den Refor-mieren alle öffentlichen Versammlungen untersagte,so kehrte man sich dennoch nirgends daran, woman sich stark genug fühlte, ihm zu trotzen. InParis sowohl als in den Provinzsiädten wurden,dieses Edikts ungeachtet, öffentlich Predigten ge-halten, und die Versuche sich zu stören, liefennicht immer glücklich ab. Die Königin bemerktediesen Zustand der Anarchie mit Furcht, indemsie voraussah, daß durch diesen Krieg im kleinekinur die Schwerter zu einem größer» geschliffenwürden. Es war daher dem staatsklugen und
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