^ welche der Reg. Heinrichs IV. rc. xx i
^>! der Reformieren bekanntlich noch weiter als von"A der Lehrmcinung der katholischen Kirche entfernt,
M, so hofte man, jene beyden Kirchen dadurch mit
, einander in Streit.zu bringen. Aber nun wurdehl aus einem ernsthaften ^Gespräche, welches Ueber-ittc;, zeugung zum Zweck haben sollte, ein spitzfindigestchk Wortgefechte, wobey man sich mehr der Schlingen
keiUl und Fechterkünste als der Waffen der Vernunft
MM bediente. Ein engerer Ausschuß von fünf Dokto--he M ren auf jeder Seite, dem man zuletzt die Vollen-Mn düng der ganzen Streitigkeit übergab, ließ sieWM eben so unentschieden, und jeder Theil erklärte
ich;, sich, als man auseinander gieng, für den Sie-
ch M §er.
H Kv So erfüllte also auch dieses Colloquium in
z! Frankreich die Erwartung nicht besser, als ein ähn-»liches in Deutschland, und man kam wieder zu^ den alten politischen Jntriguen zurück, welche sich.... bisher immer am wirksamsten bewiesen. Beson-ders zeigte sich der römische Hof durch seine Lega-. ten sehr geschäftig, die Macht des Triumviratszu erheben, als auf welchem das Heil der katholi-schen Kirche zu beruhen schien. Zu diesem Endesuchte man den König von Navarra für dasselbe^ ^ zu gewinnen, und der reformierten Partey unge-treu zu machen; ein Entwurf, der auf den unsta-tm Karaktcr dieses Prinzen sehr gut berechnet war.Anton von Navarra, merkwürdiger durch seinen
b z großen