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XX Fortges. Gesch. der ftanzös. Unruhen,
Abendmahl zu reden kam, entstand ein unwilligesGemurmel in der Versammlung. Nachdem Be-za geendigt, fragte man bey einander erst herum,ob man ihn einP Antwort würdigen sollte, undcs kostete dem Kardinal von Lothringen nicht we-nig Mühe, die Einwilligung der Vischöffe dazuzu erlangen. Endlich trat er auf, und widerlegtein einer Rede voll Kunst und Beredsamkeit diewichtigsten Lehrsätze seines Gegners, diejenigenbesonders, wodurch die Autorität der Kirche unddie katholische Lehre vom Abendmahl angegriffenwar. Man hatte es schon bereut, den jungenKönig zum Zeugen einer Unterredung gemacht zuhaben, wobey die heiligsten Artikel der Kirche mitso viel Freyheit behandelt wurden. Sobald da-her der Kardinal seinen Vortrag geendigt hatte,' Aanden alle Bischöffe auf, umringten den Königund riefen: „Sire! das ist der wahre Glaube!Las ist die reine Lehre der Kirche! diese sind wirbereit mit unserm Blute zu versiegeln."
In den darauf folgenden Sitzungen von de-nen man aber rathsamer gefunden, den Königwegzulassen, wurden die übrigen Streitpunkte derReihe nach vorgenommen, und die Artikel vomAbendmahl besonders in Bewegung gebracht, umdem Genfischen Prediger seine eigentliche und po-sitive Meinung davon zu entreißen. Da das Dog-ma der Lutheraner über diesen Punkt sich von dem
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