welche der Reg. Heinrichs!V. re. xix
Beredsamkeit schimmern wollte. Um den Triumphder wahren Kirche über die falsche desto glänzen-'der zu machen/ sollten die Sitzungen öffentlichvor sich gehen. Die Negentin erschien leibst mitihrem Sohne, mit den Priirzen des Geblüts, denStaatsministern und allen großen Bedienten derKrone, um die Sitzung zu erofnen. Fünf Kar-dinäle, vierzig Bischöfe, mehrere Doktoren unterwelchen Claude D. Espcnsa durch seine Gelehr-samkeit und Scharfsinn hervorragte, stellten sich fürdie römische Kirche; zwölf auserlesene Theologenführten das Wort für die Protestantische» Derausgezeichnetste unter diesen war Theodor Beza,Prediger aus Genf, ein eben so feiner als feuri-ger Kopf, ein mächtiger Redner, furchtbarer Dia-lektiker und der geschickteste Kampfer in diesemA Streite.
Aufgefodert, die Lehrsätze seiner P-arteyzuerst vorzutragen, erhub sich Beza in der Mittedes Saals, kniete hier nieder und sprach mit auf-gehabnen Händen 'ein -Gebet. Auf dieses ließ erA W sein Glaubensbekenntnis' folgen, mit allen Grün-den unterstützt, welche dir Kürze der Zeit ihm er-laubte, und endigte mit einem rührenden Blickauf die strenge Begegnung, welche man seinenGlaubensbrüdern bis jetzt in dem Königreich wic-^ KüE derfahrön ließ. Schweigend hörte man ihm zu,^ sA nur als er auf die Gegenwart des Leibes Christi im' B b 2 Abend-
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