welche der Reg. Heinrichs I V. re. xr
chen an, ein Knie vor ihm beugend und seineHand küssend, auf die er Thranen fallen ließ.Lassen sie sich von den gegenwärtigen Unruhennicht in Schrecken setzen. Mein Leben geb ichhin und alle ihre guten Unterrhanen mit mir, Ih-nen die Krone zu erhalten." — Auch hielt er insofern unverzüglich Wort, daß er die künftigeReichsverwaltung auf einen gesetzmäßigen Fußsetzte und die Grenzen der Gewalt zwischen derKönigin Mutter und dem KönG von Navarra bc«stimmen halft Der Reichstag von Orleans, inkeiner andern Absicht zusammen berufen, als umhie Prinzen von Bourbon in die Falle zu locken,und müßig sobald jene Absicht vereitelt war, wur-de jetzt nach dem theatralischen Geprang einiger un-nützen Berathsthlagungen aufgehoben, um sich imMay desselben Jahrs aufs neue zu versammeln.Gerechtfertigt und im vollen Glanze seines vori-gen Ansehns erschien der Prinz von Conde wiederam Hof, um über seine Feinde zu triumphieren.Seine Partey erhielt an dem Connetable einemächtige Verstärkung. Jede Gelegenheit wurdenunmehr hervorgesucht um die alten Minister zukränken, und alles schien sich zu ihrem Untergangvereinigen zu wollen. Ja, wenig fehlte daß die rmnherrschende Partey Pie Regentin nicht in dieNothwendigkeir gesetzt hätte , zwischen Vertrei-bung der Lothringer und dem Verlust ihrer Re-gentschaft zu wählen. Die