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Fortges. Gesch. der französ. Unruhen,
rngftens ihre künftigen Hofnungen, indem sie sichbey Hofe behaupteten, und konnten der Königinwider den Ehrgeitz der Bourbons zu einer mächti-gen Stühe dienen.
Ein Schein von Ruhe kehrte jetzt zwar zu-rück, aber viel fehlte noch, ein aufrichtiges Ver-trauen zwischen so schwer verwundeten Gemürhernzu begründen. Um dies zu bewerkstelligen, warfman die Augen auf den Lonnetable von Montmo-
rency, den der Despotismus . der Hülsen un-ter der vorigen Regierung entfernt gehalten hatte,und die Thronveränderung jetzt aus seinen alte»Schauplatz zurückführte. Voll redlichen Eifersfür das Beste des Vaterlands, seinem König treuwie seinem Glauben, war Montmvrency just derMann, der zwischen die Regentin und ihren Mi-nister in die Mitte treten, ihre Aussöhnung ver-bürgen , und die Privatzwecke beyder dem Beß-ren des Staats unterwerfen konnte. Die StadtOrleans, von Soldaten ungefüllt, wodurch dieGuisen ihre Gegner geschreckt und den Reichstagbeherrscht hatten, zeigte überall noch Spuren desKriegs, als der Connetable davor anlangte, undsogleich die Wache an den Thoren verabschiedete.„Mein Herr und König, sagte er, wird fortanin voller Sicherheit und ohne Leibwache in seinemganzen Königreich hin und herwandeln." — Furch-ten sie nichts Sire, redete er den jungen Monar-
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