welche der Reg. Heinrichs IV. re. r»
Katharina/ durch die weisen Rathschläge desKanzlers von Hopital geleitet, erwählte den staats-klugen Ausweg, sich keiner von beyden Parteyenzum Werkzeug gegen die andre herzugeben, un*»dmch ein wohlgrwähltes Mittel zwischen beyden,den Meister über sie zu spielen. Indem sie den-Prinzen von Londe der ungestümen Rachsucht sei-ner Gegner entriß, machte sie diesen wichtigenDienst bey dem König von Navarra geltend, undversicherte die Lothringischen Prinzen ihres mäch-tigsten Beystands, wenn sich die Bourbons unterder neuen Regierung an die Mißhandlungen, wel-che sie unter der vorigen erlitten, thätlich erinnernsollten. Mit Hülfe dieser Staatskunst sah ße sich,unmittelbar nach dem Absterben des Monarchen,ohne Jemands Widerspruch, und selbst ohne Zu-thun der in Orleans versammelten Stande, dieuachätig dieser wichtigen Begebenheit zusahen, imBesitz der Regentschaft und der erste Gebrauch,den sie davon machte, war, durch Emporhebungder Bourbonne das Gleichgewicht zwischen beidenParteyen wieder herzustellen. Conde verließ un-ter ehrenvollen Bedingungen fein Gefängmß, umauf den Gütern seines Bruders die Zeit seiner-Rechtfertigung abzuwarten;, dem König von Na-varra wurde mit dem Posten eines Generallieut-nant des Königreichs ein wichtiger Zweig der höch-sten Gewalt übergeben. Die Guisen retteten we-rt 5 mgstens