Druckschrift 
Zweyte Abtheilung, Erster Band (1791)
Entstehung
Seite
308
Einzelbild herunterladen
 

8 .

(x. 144. er ließ sich von neuem durch die KöniginMutter beherrschen re.)

Zn dem Circular. Schreiben, welches er nach den Barri-kaden in die Provinzen schickte, und das sich mit den Wortenanfängr: ,,Theure und Vielgeliebte, Wir erachten, daß ihrdie Ursachen werdet erfahren haben, durch welche Wir de-swegen worden sind, am rzten dieses Donaths aus der,Stadt Paris abzureisen re/" spricht er als ein Bittender,und nicht als ein König. Er laugnet, daß er habe einefremde Besatzung nach Paris bringen wollen, oder an, derTreue der Bürger gezwelfelt habe. Seiner Entweichungziebt er eine falsche und schlechte Gestalt. Er bezeugt, daßer im Begriff sey, den Krieg gegen die Hugenotte» an derSpitze der Ligue wieder anzufangen. AM äe lu Lidl. roya-le n. 8866, 89li.

Suily spricht hier zugleich von den Unterredungen, wel-che die Königin Mutter auf Heinrichs Befehl nur dem Karrdinal von Bourbon und dem Herzog von Gusse hakte. Nachden IM', äe ln Libl. ro^. Vol. 8906 waren dabey die Her-ren von Lanfae, Lenoncourr, Des - ChateillerS und Miro», LeSKönigs erster Leibarzt, zugegen. Sie wurden zu Chalous,zu Sarry, einem Gur des Bischofs von Chalous, zu Ne-mours u. s. w. gehalten. Die Ligue machte ungeheure For-derungen, als die gänzliche Abschaffung der reforrmrten Re»tigio», Ausschließung LerC-lvinisten von allen Aemtern,auchwenn sie abschwüren, die Einführung der Schlüsse des Tri-bcminischen Conciliums, der Inquisition rc. Am Ende erhieltsie beynahe alles was sie forderre durch dasEdssc vom 21 ZurliuS, das dem zu folge gegeben wurde. Nein. äe In ssi^uet. r. Nem. äe Revers t. i, Nuttlr. l. i. 1 . 8- Ltironoi.aiovenn. t. i. u. a. m.

9 «

( ?. 144. der kühne Streich rc.)

Nehmlich der Tod der beiden Brüder, des Herzogs unddes Kardinals von Gusse, wisse er zw-y.Tage vor Weihr»rächten während der Verjamimung der Staaten zu Bleis,

durch