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Zweyte Abtheilung, Erster Band (1791)
Entstehung
Seite
307
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ein feiger König! Als man dem Englischen GesandtenStaford riech, sich sichres Geleit von dem Herzog von Guiseauszubitten, antwortete er dem, der es ihm sagte:ich magkeine andre Versicherung, als das Völkerrecht und den Schutzdes Königs, an den ich geschickt bin, und dessen Un'ertha«nen und Diener Sic und der Herzog von Guise sind." Dererste President von Hariap sagte dem Herzog mit gleicherStandhaftigkeit, in des Königs Abwesenheit würde er dieBefehle der Königin Mutter erwarten.

Ein lesenswürdigcs Stuck über die Schritte der Ligneund des Staatsraths vor und an dem Tage der ^Barrikadenist der ?roccs - verbal äe Nicolas ?ou!ain, I.ibutenam äs!a prevüte äe 1 'lsle äe I'rance, i'ur la Qi§ue, äepuisl 58 ;- jugczu'eu 15Z». Man findet es im iten Theil desJournals äu regne ä'Henri UI. xa^. 132 etc.

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(p. 14z. war er durch sein Unglück so wenig klügergeworden rc.)

Man glaubt, daß Heinrich Ul. durch Standhaftigkeitund kluges Betragen >eiuen Angelegenheiten noch halte wie«der aufhrlfen können. Es ist gewiß, daß die Pariser, überseine Entfernung aus ihren Mauern bestürzt, ihm Abgeordrriete nach Chartres schickten, um ihn durch jede Art der Un-terwerfung zur Rückkehr zu bewegen. Um diese Gcsandschafknoch rührender zu machen, zogen die Kapuziner in Prozessionvoraus, grenzen in die Hauptkirche, wo sie die Werkzeugeder Pajsion trugen, und Barmherzigkeit! riefen. DerKönig nahm sie mit der Majesial und denk Stolz«», diesich zu dieser Gelegenheit schickten. Den Abgeordneten desParlaments begegnete er sehr gnädig, weil es an den Bar-rikade» gar keinen Antheil genommen halte. Den andernaber drohete er, nie wieder einen Fuß in die Stadt zu sehen,und alle Gesandschaften und die höchsten GerichrShöje darauswcgzunehme». Diese Drohung sehce die Pariser in ein wl-ches Schrecken, daß der Herzog von Guise seine ganze Ge«Schicklichkeit und allen seinen Einfluß anwenden mußte, umsie zn beruhigen.

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