Druckschrift 
Zweyte Abtheilung, Erster Band (1791)
Entstehung
Seite
301
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Zoi

Anmerkungen

zu dem

dritten Buche.

i.

(x. izz. die Früchte seines Sieges aus den Händennssen.)

L^ie besten Geschichtschreiber gestehen ein, daß der Königvon Navarra sich seinen Sieg nicht genug zu Nutze zuMachen wußte, daß es aber auch nicht ganz jn seiner Gewaltwar, zu handeln wte er wollte. D' Aubig»/ ist fast dereinzige, der die Schuld allein auf den König schiebt, undalle die andern Anführer rechtfertigt, r. z. 1. i. csp. rZ.

2.

(f). iz6. und einen unersättlichen Hunger hat.)

Der Herzog von Sully ist hier mit D'Aubign/, duPlessis Mornay und dem Biographen des Herzogs von Bouil-lon wieder nicht einig. Es kann seyn, baß er beßre Quelrlen gehabt hat, alS sie alle, aber etwas vorgefaßte Meinungkann doch auch bcy ihm sich mit eingeschiichen haben. DeThou ist wohl am fähigste», diese Frage zu entscheiden. Ersagt, daß in der Rathsvrrsammlung, die nach der Schlachtbey Coukras gehalten wurde, der Prinz von Cond/ derMeinung war, man sollte an der Loire hin den fremdenTruppen entgegen gehen, und ihnen, dadurch daß man Sau-mur wegnähme, einen Uebergang über diesen Fluß ver-sichern ; daß aber dieser Rath nicht befolgt wurde. ManHab« bloß beschlossen, der Prinz von Cond/ sollte mit so vielTruppen, als man ihm geben könnte, sich mit den Deutschenan den Quellen der Loire vereinigen. Der König von Na-varra sep, da ihn der größte Theil deS Adels nach derSchlacht verlasse» habe, nach Pan gegangen, und Habs die