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Zweyte Abtheilung, Erster Band (1791)
Entstehung
Seite
293
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Schwachheit des Königs erfahren hätte, wäre sein Knebelbareauf einmal ander Seite, wo er seinen Kopf auf die Handstützte, weiß geworden. Sixrus V. selbst schien darüber auf.gebracht. In eben der Bulle, durch welche er alle, die den Huqe«notten beystehen würden, in den Bann chat, sprach er ihn auchüber die, welche etwas gegen den König oder das Königreichunternehmen würden.Man sehe über alles dieses dieÄem.cke Revers, p. 66i rc.

2Z.

(p. 89- Chicot rc.)

Chicot war ein GaSconier, brav, reich und ein Possen«Macher. Wahrend der Belagerung von Rouen verwundeteer den Grafen von Chalignv (Heinrich von Lothringen) ander Hüfte, nahm ihn gefangen und stellte ihn Heinrich dengtenmit diesen Worten vor: Da, steh was ich dir bringe. DerGraf, in Wuch durch einen Narren zum Gefangnen gemachtworden zu seyn, schlug ihn mit seinem Degengefäß so auf denKopf, baß er daran starb. Er sagte dem König, was ihmin den Mund kam, ohne daß dieser es übel nahm. Als derPrinz von Parma nach Frankreich kam, sagte Chicot voraller Welt zu dem Könige: Mein allergnädigster Freund, ichsehe wohl, alles was du khust, wird dir-nichts helfen, wenndu nichr katholisch wirst, oder dich wenigstens so stellest. Inden Nein, pour I'KiK. äs krsnce, t. 2. p. 27. stehn mehrdergleichen Lüge von ihm.

26.

(p. 89. jezt gegen diesen Fürsten selbst zu führen.)

Die zu ChalonS versammleten Ligeurs zwangen denKönig dazu, welcher sich ins Geheim gegen den König vonNavarra mit der Nothwendigkeit entschuldigte. Heinrich IIIund seine Mutter ließen sich zur Unzeit durch die Drohungender Ligue erschrecken, deren Macht man ihnen weit größer vor«stellte, ob es gleich sehr leicht gewesen wäre, sie im Anfang zuvernichten. Man verfehlte damals auch im StaatSrath dieGelegenheit, die Niederlande mit der Krone zu vereinigen,indem man die Abgeordneten der Provinzen, welche gekom-men waren, dem König die Souveränität anzubiethen, ohne

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